Ist Gott für uns oder für sich?

von John Piper
(Übersetzung: Thorsten Wiediger)

Ich möchte versuchen, Sie zu überzeugen, dass es Gottes oberstes Ziel ist, Gott zu verherrlichen und sich für immer an sich selbst zu erfreuen. Oder um es anders auszudrücken: das Hauptziel Gottes ist es, sich daran zu erfreuen, sich selbst zu verherrlichen.

Der Grund, warum dies seltsam klingen mag ist, dass wir einen Hang dazu haben, vertrauter mit unseren Pflichten als mit Gottes Absichten zu sein. Wir wissen, warum wir existieren – um Gott zu verherrlichen und uns für immer an ihm zu erfreuen. Aber warum existiert Gott? Was soll er lieben mit seinem ganzen Herzen, seiner ganzen Seele, seinem Gemüt und all seiner Kraft? Wen soll er anbeten? Oder wollen wir ihm diese höchste Freude verweigern? Es ist sehr entscheidend, wem Gott letzendlich verpflichtet ist!

Wenn Sie meine vier Söhne fragen würden: "Was ist das Wichtigste für deinen Vater?" und sie würden sagen: "Ich weiß es nicht", dann wäre ich sehr enttäuscht. Aber wenn sie sagen würden: "Das interessiert mich nicht", wäre ich am Boden zerstört – und verärgert. Es sollte einem Sohn wichtig sein, was sein Vater als wichtig betrachtet. Es sollte uns sehr interessieren, wofür Gott sich hingibt von ganzem Herzen, ganzer Seele, ganzem Gemüt und ganzer Kraft. Was ist der Impuls, der den Allmächtigen treibt? Was verfolgt er in all seinen Plänen?

Gott lässt uns in dieser Angelegenheit nicht raten. Er beantwortet diese Frage an jedem Punkt der Heilsgeschichte, von der Schöpfung bis zur Vollendung. Lasst uns einige Höhepunkte betrachten, um zu verstehen, was er sagt.

Warum erschuf uns Gott? Jes 43,6-7: "Bring meine Söhne von fernher und meine Töchter vom Ende der Erde, jeden, der mit meinem Namen genannt ist und den ich zu meiner Ehre geschaffen, den ich gebildet, ja, gemacht habe!" (Rev. Elberfelder)

Warum erwählte Gott ein Volk für sich selbst und machte Israel zu seinem Eigentum? Jer 13,11: "Denn ebenso wie der Hüftschurz sich an die Hüften eines Mannes anschließt, so hatte ich das ganze Haus Israel und das ganze Haus Juda an mich angeschlossen, spricht der HERR, damit sie mir zum Volk und zum Ruhm und zum Preis und zum Schmuck seien;" (Rev. Elberfelder)

Warum errettete Gott sie aus der Knechtschaft Ägyptens? Ps 106, 7-8: "Unsere Väter in Ägypten begriffen nicht deine Wunder, sie gedachten nicht der Menge deiner Gnadenerweise, sie waren widerspenstig am Meer, am Schilfmeer. Aber er rettete sie um seines Namens willen, um seine Macht kundzutun." (Rev. Elberfelder)

Warum verschonte sie Gott wieder und wieder in der Wüste? Hes 10,14: "Aber ich handelte gnädig um meines Namens willen, damit er nicht entweiht würde vor den Augen der Nationen, vor deren Augen ich sie herausgeführt hatte." (Rev. Elberfelder)

Warum verwarf Gott sein Volk nicht, als es Ihn als König zurückwies und nach einem König bat, wie ihn die Nationen haben? 1. Sam 12,20-22: "Ihr habt zwar all dieses Böse begangen, doch hört nicht auf, dem HERRN nachzufolgen, und dient dem HERRN mit eurem ganzem Herzen! Und weicht nicht ab und folgt nicht den nichtigen Götzen nach, die nichts nützen und nicht erretten können, weil sie nichtig sind! Denn der HERR wird sein Volk um seines großen Namens willen nicht verlassen."

Warum benutzte Gott seine souveräne Macht, um sein Volk aus dem Exil zurück zu bringen, nachdem er vier sündige Generationen gestraft hat? Jes 48,9+11: "Um meines Namens willen halte ich meinen Zorn zurück, und um meines Ruhmes willen bezähme ich mich dir zugute, um dich nicht auszurotten. Um meinetwillen, um meinetwillen will ich es tun – denn wie würde mein Name entweiht werden! – und meine Ehre gebe ich keinem andern." (Rev. Elberfelder)

Hes 36, 22-23.32 sagt es so: "So spricht der Herr, HERR: Nicht um euretwillen handle ich, Haus Israel, sondern um meines heiligen Namens willen, den ihr entweiht habt unter den Nationen, zu denen ihr gekommen seid. Und ich werde meinen großen, unter den Nationen entweihten Namen heiligen, den ihr mitten unter ihnen entweiht habt. Und die Nationen werden erkennen, dass ich der HERR bin, spricht der Herr, HERR, wenn ich mich vor euren Augen als heilig erweise. Nicht um euretwillen tue ich es, spricht der Herr, HERR, das sollt ihr wissen: Schämt euch und werdet beschämt von euren Wegen, Haus Israel!" (Rev. Elberfelder)

Warum kam der Sohn Gottes auf die Erde und zu seiner entscheidenden Stunde? Joh 17,1: "Vater, die Stunde ist gekommen. Verherrliche deinen Sohn, damit der Sohn dich verherrliche" (Rev. Elberfelder) Eine unbeschreibliche Verschwörung mit dem Ziel, die Gottheit in der ganzen Heilsgeschichte zu verherrlichen!

Und warum wird Jesus am großen Tag der Vollendung wiederkommen? 2. Thes 1,9+10: "sie werden Strafe leiden, ewiges Verderben vom Angesicht des Herrn und von der Herrlichkeit seiner Stärke, wenn er kommt, um an jenem Tag in seinen Heiligen verherrlicht und in all denen bewundert zu werden, die geglaubt haben." (Rev. Elberfelder)

Vom Anfang bis zum Ende ist die treibende Kraft im Herzen Gottes die Suche danach, für seine Herrlichkeit gepriesen zu werden. Von der Schöpfung bis zur Vollendung gilt seine letztendliche Verpflichtung sich selbst allein. Sein unveränderliches Ziel in allem, was er tut, ist, die Ehre seines Namens groß zu machen und für seine Gnade und Macht bewundert zu werden. Er ist unendlich eifersüchtig, wenn es um seinen Ruf geht. "Um meinetwillen, um meinetwillen will ich es tun" sagt der Herr. "Meine Ehre gebe ich keinem andern." (Rev. Elberfelder)

Meine Erfahrung beim Predigen und Lehren ist, dass amerikanische Evangelikale diese Wahrheit mit einiger Skepsis aufnehmen, wenn sie sie überhaupt aufnehmen. Keiner meiner Söhne brachte jemals ein Sonntagsschulpapier mit nach Hause mit dem Stundentitel: "Gott liebt sich selbst mehr als er dich liebt." Aber das ist zutiefst wahr; und so wächst Generation um Generation Evangelikaler mit der Vorstellung auf, sie selbst wären das Zentrum von Gottes Universum.

Ich vermute, das die große Mehrheit von Ihnen Gott nicht seinen Platz im Zentrum des Universums streitig machen will. Aber Sie haben vielleicht zwei ganz andere Einwände, die sich dagegenstellen, Gott so selbst-zentriert darzustellen.

Einer ist, dass wir Leute nicht mögen, die so handeln. Und der andere ist, das die Bibel lehrt, dass wir so nicht handeln dürfen. Ich möchte versuchen, diese beiden Einwände zu beantworten, und dabei hoffe ich, Ihnen auch zeigen zu können, warum Gottes Hingabe an seine eigene Ehre so unermesslich wichtig für Ihr Leben ist.

Erster Einwand: Wir mögen keine Leute, die verliebt sind in sich selbst

Wir mögen einfach keine Leute, welche sehr in ihr eigenes Können verliebt zu sein scheinen, oder in ihre eigene Kraft oder ihr eigenes Aussehen. Wir mögen keine Gelehrten, die ihr spezielles Fachwissen zur Schau stellen oder die uns ihre ganzen letzten Veröffentlichungen und ihre Dozentenstellen aufzählen. Wir mögen keine Geschäftsleute, die immer wieder erzählen, wie scharfsinnig sie ihren Haufen Geld investiert haben und wie sie wirklich an der Spitze des Marktes stehen, indem sie niedrig einsteigen und jedes Mal hoch aussteigen. Wir mögen keine Kinder, die anderen Stunde um Stunde immer eine Nasenlänge voraus sein wollen. Außer, wir sind selbst so jemand, lehnen wir doch Frauen und Männer ab, die sich nicht zweckmäßig, einfach und harmlos kleiden, sondern nach dem letzten Schrei. Sie machen es, damit man von ihnen denkt, sie seien in oder cool oder trendy oder was auch immer die Welt diese Woche sagt, wie du aussehen solltest.

Warum mögen wir das alles nicht? Ich denke, es liegt daran, dass all diese Leute nicht authentisch sind. Sie sind, was Ayn Rand "second-handers" nannte. Sie leben nicht von der Freude, die dadurch kommt, dass sie das erreichen, was sie um seiner selbst willen schätzen. Stattdessen leben sie "second-hand" von dem Lob und den Komplimenten anderer. Wir bewundern keine "second-handers"; wir bewundern Leute, die gelassen und sicher genug sind, dass sie nicht das Bedürfnis haben, ihre Schwächen stützen und ihre Defizite kompensieren zu müssen, indem sie nach so vielen Kompli-menten wie möglich trachten.

Es ist deshalb logisch, dass jede Lehre, die Gott in die Kategorie eines "second-handers" steckt, Christen verdächtig ist. Und für viele scheint diese Lehre, dass Gott Lobpreis sucht, bewundert werden will und Dinge um seines eigenen Namens willen tut, Gott tatsächlich in diese Kategorie zu stecken. Aber sollte sie das? Eins können wir mit Sicherheit sagen: Gott ist nicht schwach und hat keine Defizite. "Denn aus ihm und durch ihn und zu ihm hin sind alle Dinge!" (Röm 11,36 / Rev Elberfelder)

Er war immer. Alles was existiert, verdankt ihm seine Existenz und kann ihm so nichts hinzutun, was nicht schon von ihm fließt. Das ist es einfach, was es heißt, Gott und nicht eine Kreatur zu sein. Deshalb kann es nicht sein, dass Gottes Eifer, seine eigene Ehre zu suchen und von den Menschen gepriesen zu werden, von seinem Bedürfnis herrührt, Schwächen zu stützen oder einige Mängel zu kompensieren. Er mag – oberflächlich betrachtet – in der Kategorie eines "second-handers" sein. Aber er ist nicht so wie sie, und die oberflächliche Ähnlichkeit muss anders erklärt werden. Es muss ein anderes Motiv geben, dass ihn dazu veranlasst, den Lobpreis seiner Herrlichkeit zu suchen.


Zweiter Einwand: Seine eigene Ehre zu suchen bedeutet, nicht zu lieben

Es gibt einen anderen Grund aus der Erfahrung, warum wir diejenigen nicht mögen, die ihre eigene Ehre suchen. Es ist nicht nur, dass sie nicht authentisch sind, indem sie Schwachheit und Defizite zu verbergen versuchen, sondern auch, dass sie lieblos sind. Sie sind so besorgt um ihr eigenes Image und Lob, dass sie sich kaum darum kümmern, was anderen passiert. Diese Beobachtung führt uns zu der biblischen Ursache, warum es anstößig für Gott zu sein scheint, seine eigene Ehre zu suchen. 1. Kor 13,5 sagt: "Die Liebe sucht nicht das Ihre." (Rev. Elberfelder) Nun, dies scheint in der Tat ein Problem zu schaffen, denn wenn Gott es zu seinem höchsten Ziel macht, dass er geehrt und gepriesen wird – wie ich denke, dass es die Schrift klar lehrt – wie kann er dann lieben? Denn "Liebe sucht nicht das Ihre." "Um meinetwillen, um meinetwillen will ich es tun [...] und meine Ehre gebe ich keinem andern." (Jes 48,11 /Rev. Elberfelder). Aber wenn Gott ein Gott der Liebe ist, dann muss er für uns sein. Ist Gott für uns oder für sich selbst?

Hier ist die Antwort, von der ich Sie überzeugen möchte: Weil Gott einzigartig ist als das herrlichste aller Wesen und völlig selbst-genügsam, muss er für sich selbst sein, wenn er für uns ist. Wenn er sein Ziel der Selbsterhöhung aufgeben würde, wären wir die Verlierer. Sein Ziel, selbst gepriesen zu werden, und sein Ziel, seinem Volk Freude zu geben, ist ein Ziel. Sie stehen oder fallen zusammen. Ich denke, wir werden dies sehen, wenn wir die folgende Frage stellen: Mit Blick auf Gottes unendlich bewundernswerter Schönheit, Macht und Weisheit, was würde seine Liebe zu einem Geschöpf beinhalten? Oder anders ausgedrückt: Was könnte Gott uns zu genießen geben, was ihn als meist liebend zeigen würde? Es gibt nur eine mögliche Antwort, nicht wahr? SICH SELBST! Wenn Gott uns das Beste und Erfüllendste geben würde, dann müsste er, wenn er uns vollkommen liebte, uns nicht weniger als sich selbst anbieten zur Betrachtung und zur Gemeinschaft und zur Freude. Ps 16,11: "Fülle von Freuden ist vor deinem Angesicht, Lieblichkeiten in deiner Rechten immerdar." (Rev. Elberfelder)

Das war genau seine Absicht, seinen Sohn zu senden. Eph 2,18 sagt, dass Christus kam, dass wir "durch einen Geist den Zugang zum Vater" (Rev. Elberfelder) haben. Und 1. Petr 3,18 sagt: "Denn es hat auch Christus einmal für Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit er uns zu Gott führe." (Rev. Elberfelder) Gott will uns das Beste geben – nicht Ansehen, Reichtum oder gar Gesundheit in diesem Leben, sondern eine voll aufgeblühte Vision von und Gemeinschaft mit ihm selbst.

Nun sind wir am Rand dessen, was für mich eine große Entdeckung war und die Lösung unseres Problems ist. Um höchst zu lieben muss Gott uns das geben, was das Beste für uns ist und uns am meisten erfreut; er muss sich uns selbst geben. Aber was machen wir, wenn uns etwas gegeben oder gezeigt wird, was vortrefflich ist, etwas, was wir genießen? Wir preisen es. Wir preisen kleine neue Babys, die es fertig bringen, nicht völlig verbogener Gestalt auf die Welt zu kommen. "Oh, sieh dir diesen süßen runden Kopf an; und all das Haar; und seine Hände – sind sie nicht groß!" Wir preisen das Gesicht des Geliebten nach einer langen Abwesenheit. "Deine Augen sind wie der Himmel; dein Haar ist wie Seide; oh, du bist so schön für mich." [...] Wir preisen die Bäume im Herbst.

Aber die große Entdeckung, die ich mit der Hilfe von C.S. Lewis und Jonathan Edwards machte, war nicht nur, dass wir preisen, was wir genießen, sondern dass dieser Lobpreis der Höhepunkt der Freude selbst ist. Er ist nicht später angehängt; er ist Teil der Freude. Hört darauf, wie Lewis diese Einsicht in seinem Buch über die Psalmen beschreibt:

"Aber der offensichtlichste Tatbestand über Lobpreis – Gottes oder anderes – entging mir seltsamerweise. Ich dachte davon im Kategorien von Komplimenten, Zustimmung oder Ehrerbietung geben. Ich hatte nie bemerkt, dass jeder Genuss spontan überfließt in Lobpreis, außer [...], Schüchternheit oder die Angst andere zu langweilen wird absichtlich eingebracht, um es zu kontrollieren. Die Welt erschallt voll von Lobpreis – Liebende preisen ihre Geliebte, Leser ihren Lieblingsschriftsteller, Spaziergänger preisen die Landschaft, Spieler preisen ihr Lieblingsspiel – Lobpreis des Wetters, des Weines, der Speisen, der Schauspieler, der Pferde, der Colleges, der Länder, der historischen Persönlichkeiten, der Kinder, der Berge, seltener Briefmarken, seltener Käfer, manchmal sogar Politiker und Gelehrter... Meine ganze, mehr allgemeine Schwierigkeit mit dem Lobpreis Gottes hing ab von meiner absurden Einstellung, im Hinblick auf den höchst Wertvollen das zu verleugnen, was wir gerne tun, was wir tatsächlich nicht abstellen können zu tun über sonst alles, was wir wertschätzen.

Ich denke, wir haben Freude daran, das zu preisen, was wir genießen, weil der Lobpreis nicht nur ausdrückt, sondern den Genuss vervollständigt; es ist seine dazu bestimmte Vollendung. Es ist keine Sache von Komplimenten, dass Liebende sich gegenseitig immer wieder sagen, wie schön sie seien; die Freude ist unvollständig, bis sie ausgedrückt ist." (Reflections on the Psalms, pp. 93-95)

Da ist der Schlüssel: Wir preisen, was wir genießen, weil die Freude unvollständig ist, bis sie im Lobpreis ausgedrückt ist. Wenn wir nicht davon sprechen dürften, was wir wertschätzen, und das zu loben, was wir lieben und preisen, was wir bewundern, dann wäre unsere Freude nicht vollkommen.

Jonathan Edwards sagt: "Freude ist ein wichtiger Bestandteil beim Lobpreis…Lobpreis ist das fröhlichste Werk in der Welt." Deshalb, wenn Gott wirklich für uns ist, wenn er uns das Beste geben und unsere Freude vollkommen machen wollte, müsste er es sich zum Ziel machen, unseren Lobpreis für sich selbst zu gewinnen. Nicht weil er es nötig hat, seine Schwächen in sich selbst zu stützen oder seine Defizite kompensieren zu müssen, sondern weil er uns liebt und die Fülle unserer Freude sucht, die nur darin gefunden werden kann, ihn zu erkennen und zu preisen, das schönste aller Wesen.

Gott ist das einzige Lebewesen im ganzen Universum, für den Selbst-Zentriertheit oder das Streben nach seiner eigenen Ehre der höchste Akt der Liebe ist. Für ihn ist Selbst-Erhöhung die höchste Tugend. Wenn er alle Dinge tut "zum Preis seiner Herrlichkeit", bewahrt er uns und bietet uns das einzige in der ganzen Welt an, was unsere Sehnsüchte stillen kann. Gott ist für uns, und deshalb war er, ist er jetzt und wird immer zuerst für sich selbst sein. Ich flehe Sie an, sich nicht zu ereifern über die Selbstsucht Gottes in seiner eigenen Zuneigung, sondern sie zu erleben als Quelle unendlicher Freude.

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